[Rezension] Sabaa Tahir – Elias & Laia – Die Herrschaft der Masken

Seiten: 507

Preis: Hardcover 16,99€

Band 1 Elias & Laia

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Kurzbeschreibung lt. Bastei Lübbe/One Verlag:

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …

Meine Meinung:

Wir lernen in diesem Buch nicht nur eine vollkommen andere Welt kennen. Nein wir können diese Welt durch 2 Gesichter kennen lernen, aus 2 vollkommen unterschiedlichen Geschichten. Durch 2 – auf den ersten Blick erscheinend – unterschiedliche Personen, die durch die außergewöhnliche Schreibkunst von der Autorin – und auch der Übersetzerin – zu einander führen.

Wir lernen Laia kennen, die als eine Kundige in den ärmsten Verhältnissen lebt, doch sie ist glücklich. Sie lebt mit ihren Großeltern und ihrem Bruder zusammen. Bis eines Abends Darin ihr Bruder, sich wieder einmal erst weit nach der Sperrstunde ins Haus schleicht und Laia endlich den Mut zusammen nimmt und ihn darauf anspricht. Laia sagt ihm das sie sein Zeichenheft gefunden hat und das sie es sich auch angeschaut hat und erwartet Antworten von Darin, die sie aber eigentlich auch gar nicht hören möchte.

Ein seltsames Geräusch lässt beide aufhören und beide wissen sofort was los ist, die Masken kommen. Masken die aufgrund der Silbernen Maske die mit ihrem Gesicht verwächst so nennt.

Masken sind grausame, gefühllose Mörder und sie kommen. Keiner hat je eine Hausdurchsuchung einer Maske die in der Nacht kommt überlebt.

Nach dieser Nacht ist in Laia´s Leben nichts mehr so wie es früher war, doch sie hat ein Zeil vor Augen, sie will Darin retten, komme was wolle.

Des Weiteren lernen wir Elias kennen, eine Maske. Doch er nicht nicht wie alle anderen, er fühlt sich hier in Schwarzkliff nicht wohl, er will weg. Er plant seine Flucht über Monate, doch dann kommt der Augur Cain und eröffnet ihm Dinge an die er erst nicht glauben will, die er nicht glauben kann und so nimmt er an den Prüfungen teil. Am Ende der Prüfung hat Elias 3 Möglichkeiten, entweder er gewinnt und wird Imperator, er wird zweiter und damit der neue treue Diener des Imperators – der Blutreiter – oder er verliert und stirbt.

Es beginnen ereignisreiche Tage und Wochen. Elias der mit Helena seiner besten Freundin kämpft und übt mit dem Hintergedanken, das sie die neue Imperatrix wird und er ihr Blutreiter sodass sie ihn entlassen kann. Doch dann trifft Elias auf Laia, beide so unterschiedlich und doch haben sie so viele Gemeinsamkeiten.

Mein Fazit:

Also um von diesem Buch noch nichts gehört zu haben, muss man abgeschieden auf dem Land ohne Internet leben. Das Buch war/ist in aller Munde und ich finde auch zurecht!

Ich habe noch nie zuvor Highfantasy Bücher gelesen, wenn dann nur Urban-Fantasy weil ich mich an das andere nie rangetraut habe. Jedoch hat mir dieses Buch gezeigt, dass mich auch Highfantasy begeistern kann. Das ich hierbei genau so mitfiebern kann wie bei Dystopien.

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und auch die Emotionen und Gefühle kommen sehr gut rüber. Ich konnte in fast jeder Situation mit Laia mitfühlen und auch Elias hat eine Atmosphäre mit sich gebracht in der ich auch jede seiner Entscheidungen nachvollziehbar fand.

Selbst die Nebencharaktere wie Sana oder auch Köchin oder Izzy waren sehr authentisch so dass ich selbst schon Bilder im Kopf hatte wie dieses Buch auf Leinwand aussehen würde.

Gerade auch die „Nebengeschichten“ von Laia´s Eltern, Elias seiner Kindheit und auch die Geschichte von Köchin und Izzy haben mich sehr berührt.

Ich habe mich hier und da sicher schwer getan mit den Bezeichnungen, jedoch hat dass nur wenig meinen Lesefluss gestört. Alles in allem lies sich das Buch auch sehr gut und auch schnell lesen.

Die Autorin schreibt, dass sie ein Buch über Freundschaft, den Mut und die Liebe schreiben wollte und das ist ihr gelungen. Sie hat so toll rüber gebracht was die wahre Bedeutung von Freundschaft, Liebe und auch Treue und Mut ist.

Ich finde die Leistung von Sabaa Tahir und vor allem auch die Leistung der Übersetzerin Barbara Imgrund erstaunlich. Eine völlig neue Welt erschaffen und sich die Protagonisten auszudenken und diese auszubauen ist schon echt ein Meisterwerk. Jedoch auch noch so geschickt Rückblenden einzubauen und Nebengeschichten einzubauen und trotz allem den roten Faden nicht zu verlieren finde ich schon sehr erstaunlich.

Ich freue mich schon sehr auf den 2. Band und bin sehr gespannt wie es dann in Serra weitergehen wird.

Meine Bewertung

4 von 5 Sterne

An dieser Stelle möchte ich noch einmal Bastei Lübbe und BlogDeinBuch für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares Danken.

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